Sie sind der Weg in eine atomfreie Zukunft!

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Atomfrei.de gratuliert EWS-Schönau (EWS-Website) zum Deutschen Gründerpreis 2007! Was die Schönauer Stromrebellen - insbesondere Ursula und Michael Sladek - in den letzten 20 Jahren bewegt haben, hat den Weg in die atom- und kohlefreie Zukunft überhaupt erst geebnet.
Der durch renomierte Unternehmen im ZDF verliehene Preis unterstreicht, dass regenerative Energien Zukunft sind und Atomenergie sowie fossile Energieträger veraltete Technologien auf dem absteigenden Ast. Dezentrale Energieversorgung in der Hand vieler kleiner Energieerzeuger wird träge Konzerne ablösen. Über 55000 Menschen beziehen bereits jetzt Schönauer Ökostrom.

Die Atomlobby versucht verstärkt, sich die Problematik der Klimakatastrophe zunutze zu machen, um neue Kernkraftwerke zu bauen und Restlaufzeiten veralteter Meiler zu verlängern. Zwar stößt ein AKW weniger Kohlendioxid aus, als beispielsweise ein Kohlekraftwerk, aber die Summen, die investiert werden müssen, sind immens. Es sind Ihre Steuergelder, die weiterhin in die Subventionierung der Kernkraft fließen. Das Risiko muss ja nach derzeitiger Gesetzeslage weitgehend nicht versichert werden, die Schäden bei einem GAU zahlen SIE als Steuern zahlende Bevölkerung.
Das selbe Geld in regenerative Energien zu stecken, würde pro investiertem Euro weit mehr CO2 einsparen können, als bei der sündteuren Atomlüge. Wenn Sie solche Zusammenhänge genauer interessieren, verweisen wir auf den Fachartikel von Prof. Dr. K. Buchner (ÖDP).
Den großen Stromkonzernen geht es hauptsächlich um Gewinnmaximierung und Sicherung ihres Monopols. Dabei ist schon heute erwiesen, dass z.B. Windkraft, die Strompreise senkt.

26. April 2006: Erst rund 21 Jahre ist es her, dass blinder Glaube in die Atomenergie zur Katastrophe führte und schlimmes Leid über unzählige Menschen brachte. Mehr als 50000 Menschen (!) starben an den unmittelbaren Folgen. Auch in Deutschland starben und sterben Menschen aufgrund des erhöhten Krebsrisikos. Die anfänglichen Vertuschungsversuche unserer damaligen Bundesregierung setzten viele im Freien beschäftigten Menschen einem gefährlichen Strahlungsrisiko und damit dem Risiko, eher an Krebs erkranken zu können, aus. Mehr oder weniger sind wir alle betroffen, auch Sie!

Bis heute sind viele der strahlenden Substanzen alles andere als abgebaut. Die Halbwertszeit des radioaktiven Caesiumisotops 137 beträgt 30 Jahre, d.h., dass nach 30 Jahren immer noch die Hälfte davon da ist. Es reichert sich über Pilze und Wild so stark an, dass auch heute noch untersuchte Nahrung als für den Verzehr ungeeignet entsorgt werden muss. Radioaktives Plutonium, das v.a. in der Nähe des Reaktors die Gegend verseuchte, hat eine Halbwertszeit von 24000 Jahren. Viele Generationen werden wegen des Tschernobyl-Unfalls also noch Tod und Erkrankungen erleben und den Preis für einen angeblich billigen Strom bezahlen müssen. Diese Kosten, die sich zumindest teilweise finanziell berechnen lassen, fehlen in den blauäugigen Werbebroschüren der Atomlobby. Kosten betreffen uns auch schon heute, denn die EU (und nicht die Atomlobby) finanziert mit unseren Steuergeldern den milliardenteuren Bau eines zweiten Sarkophags um den Gau-Reaktor.

Es ist selbst nach dem Beinahe-Supergau in Schweden am 26. Juli 2006 die Ansicht mancher Befürworter, der Tschernobyl-Unfall könne bei uns nicht passieren. Zwar sind unsere Reaktoren etwas sicherer als die graphitmoderierte russische Variante, doch was passiert bei einem Terroranschlag oder einem Erdbeben? Aber v.a. der Störfall in Schweden hat gezeigt, dass auch westliche Atomkraftwerke viel unsicherer sind, als das manchen Atom-Lobbyisten lieb ist. Kein AKW wäre sicher genug. Tschernobyl könnte schon morgen hier sein und das in einer viel dichter besiedelteren Region. In Schweden hat beinahe das Notkühlsystem versagt, in Baden-Württemberg fuhr EnBW jahrelang Reaktoren nach Wartungsarbeiten rechtswidrig und ohne jegliche Skrupel ohne Notkühlsystem hoch, damit sie etwas schneller ans Netz gehen konnten: gelb, gewissenlos und gefährlich und eine Art russisches Roulette auf Kosten von Millionen gefährdeter Menschen! Da hilft auch kein WM-Sponsoring, um solche kriminellen Aktivitäten zu beschönigen.

Allen, die aufgrund  der Tschernobyl-Katastrophe gestorben oder erkrankt sind und deren Angehörigen gedenken wir auch nach dem traurigen Jubiläum 2006.

Damit der Ausstieg nicht langsamer sondern wieder schneller geht:
Sie entscheiden, wer Ihnen welchen Strom liefert und wer Ihr Erspartes in was investiert!
Sie können bei Wahlen Atomkraftbefürwortern die rote Karte zeigen!
Sie sind der Weg in die atomfreie Zukunft!

9 Umweltverbände zeigen Ihnen zudem, wie Sie den Atomausstieg selber machen können.
(Link zur Aktion der Deutschen Umwelthilfe e.V.)

Dass Atomstrom in eine Sackgasse führt, hat nicht nur Tschernobyl gezeigt. Das verantwortungslose Produzieren von auf zehntausende von Jahren strahlendem, hochgefährlichen Müll zu Lasten nachfolgender Generationen muss endlich ein Ende haben. Es ist ein Verbrechen, billigen Strom mit dem Preis erkaufen zu wollen, den später lebende Menschen bezahlen müssen. Solcher Strom ist nicht wirklich billig, denn der Großteil der Kosten wird weggelogen und Menschen aufgebürdet, die noch nicht geboren sind und nicht gefragt wurden. Das ist Betrug und Diebstahl an diesen Menschen.

Auf Kosten der Gesellschaft, die im Falle eines Unfalls für einen großen Teil der nicht voll versicherbaren Schäden aufkommen muss,  durch steuerfreie Rückstellungen und durch staatliche Gratis-Bewachung hochgefährlicher Atommüll-Transporte bereichern sich einige Konzerne in einer beispiellosen Weise an Ihren Steuergeldern. Sie müssen sich das nicht bieten lassen.

Auch wenn der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland langsam begonnen hat, können Sie schon jetzt für ein schnelleres Ende der Kernenergie sorgen:

Wechseln Sie, wenn Ihr Stromanbieter am Kernenergiegeschäft mitverdient,  zu einer Firma, die Ihnen zu 100% Ökostrom verkauft. Es geht viel leichter, als Sie glauben. Sie sorgen damit auch für weniger CO2-Ausstoß und schaffen wertvolle Arbeitsplätze in einer aufstrebenden Zukunftsbranche.

Oder legen Sie Ihr Geld nachhaltig an. Die Renditen können sich sehen lassen. Regenerative Energieprojekte sind keine Luftschlösser, die auf Kosten anderer kurzfristig Gewinne bescheren, sondern solide und ehrliche Projekte auf Dauer, die einen Mehrwert für alle darstellen. 

Sie wollen Atomstrom verhindern, CO2 reduzieren und zugleich Geld rentabel in Zukunftstechnologien anlegen?
Unter Oekostromwechsel.de - ein Projekt von projekt 21+ - bekommen Sie umfassende Infos zum Wechsel Ihres Stromanbieters.
Atomfrei.de empfiehlt zudem die Green City Energy GmbH, die bis 2010 100 Millionen Euro in zahlreiche Solar-, Biogas-, und Wasserkraftanlagen sowie energiesparende Gebäudeumbauten investieren will. Schaffen Sie mit Ihrem Kapital intelligent Arbeitsplätze!

Oder beziehen Sie den Strom einfach aus der Solarhauptstadt Schönau im Schwarzwald.
www.ews-schoenau.de